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Psychologie

März 2026

Instrumentarien für ein gutes, gelingend(er)es Leben

Je klarer und tiefer wir uns, andere und das, was uns umgibt, erkennen, durchdringen und in einen möglichen Zusammenhang bringen, desto größer und greifbarer wird ein realer und reicher Gestaltungsspielraum für ein gutes, gelingend(er)es Leben. Jener Überzeugung folgend geht der Sammelband in Resonanz mit dessen Vielschichtigkeit. Eine Fülle an bisher im Verborgenen liegenden Ideen, Impulsen und Instrumenten wird für die Arbeit mit Einzelnen, Gruppen, Institutionen und weiteren Strukturen gehoben und praxisorientiert aufbereitet.

Posttraumatische Belastungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen

Niemand zeigt sich alleine gestört oder auffällig. Kinder und Jugendliche, die ein einmaliges oder wiederholtes Ereignis erlebt haben, das ihre Bewältigungsmöglichkeiten überforderte, haben Eltern, Ersatzeltern oder sonstige Bezugspersonen, die ebenfalls von diesem Ereignis betroffen sind. Dieser Blick auf den Kontext ist eine wichtige Grundlage für hilfreiches psychotherapeutisches Handeln.
Alexander Korittko, einer der profiliertesten systemischen Therapeuten in Fällen von posttraumatischen Belastungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen, schildert auf der Grundlage seiner umfangreichen Erfahrungen detailliert und mit vielen Fallbeispielen, wie Therapeuten nicht nur solche mit einer speziellen Weiterbildung Kindern und Jugendlichen dabei helfen können, die durch ihr Trauma bzw. ihre Traumata bedingten Einschränkungen zu überwinden, und welche Klippen sie dabei umschiffen müssen.

Rote Wangen, gesenkter Blick

Scham gehört in Schulen zum Alltag. Entwürdigung findet dort in alle Richtungen statt: Lehrkräfte werden durch herausforderndes Verhalten der Schüler:innen beschämt, Schüler:innen werden von Lehrkräften bloßgestellt und lächerlich gemacht. Auch Schulleitungen, Eltern und alle anderen an Schule Beteiligten sind davon betroffen. Und trotz ihrer Allgegenwart ist Scham ein Tabuthema; offen umgegangen wird mit Beschämung kaum. Geht das nicht auch anders? fragt Anika Roßmann.
Mit diesem Buch bietet die erfahrene Schulsozialarbeiterin und systemische Coachin den Leser:innen Gelegenheit, der Emotion Scham im System Schule auf vielfältige Weise zu begegnen. Dabei werden die verschiedenen Formen von Scham umfangreich erläutert und durch Fallbeispiele aus dem tatsächlichen Schulalltag beleuchtet. Die Geschichten sind aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt und zeigen, dass alle am Schulleben Beteiligten von einem akuten Schamerleben betroffen sein können. Die jeweils anschließende Analyse ermöglicht es, eigene Verhaltensstrategien im Umgang mit schambehafteten Situationen zu überdenken und diese aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Mann und Frau – ein Auslaufmodell?

Gibt es nur zwei Geschlechter, oder sollten wir von einem Geschlechtskontinuum ausgehen? Steuern wir auf ein Unisex-Wesen zu? Wenn Geschlechtsunterschiede im Verhalten und Denken existieren, wo sind sie zu finden. In diesem Sachbuch beschäftigt sich der renommierte Neurowissenschaftler Lutz Jäncke mit diesen Fragen. Er legt einen besonderen Fokus auf die bemerkenswerte Lern- und Interpretationsfähigkeit des menschlichen Gehirns. Das Gehirn ist in der Lage, neue Formen des Umgangs der Geschlechter miteinander zu erfinden und das Gefühl zu entwickeln, dass diese vollkommen normal seien. Doch wie weit kann diese Interpretationsfähigkeit gehen? Können wir die Existenz der Geschlechter einfach weginterpretieren?

Schlauer im Schlaf und andere Lernmythen

Können wir im Schlaf eine neue Sprache lernen? Hilft Gehirnjogging wirklich? Und nutzen wir tatsächlich nur einen Bruchteil unseres Gehirns? Rund ums Lernen kursieren zahllose Mythen, doch was sagt die Wissenschaft? Dr. Michael Skeide, renommierter Hirnforscher an einem Max-Planck-Institut, nimmt die größten Irrtümer unter die Lupe und zeigt, was tatsächlich funktioniert und was eher Wunschdenken ist. Auf dem aktuellen Stand der Spitzenforschung, dabei locker, unterhaltsam und voller überraschender Aha-Momente, erklärt er, was unsere Lernfähigkeit wirklich stärken kann und warum sich viele vermeintliche Lerntechniken als nutzlos erweisen.

Bindung

Menschliche Beziehungen lassen sich mit der Bindungstheorie besser verstehen. Kenntnisse auf diesem Gebiet sind für psychologische, soziale und pädagogische Ausbildungsfächer und Arbeitsfelder unverzichtbar. Das Buch führt kompakt in Bindungstheorie und -forschung ein. Es stellt Verfahren zur Erfassung der Feinfühligkeit und der Bindungsqualität dar und erklärt den Zusammenhang zwischen Bindung und Emotionen. Abschließend werden Bindungsstörungen, ihre Behandlung und geeignete Präventionsmaßnahmen beschrieben.

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