Psychologie

September 2020

COVID-19 – Ein Virus nimmt Einfluss auf unsere Psyche

In kurzer Zeit hat ein neuartiges Coronavirus die Welt auf den Kopf gestellt. Zur Eindämmung der Infektionen werden rund um den Globus restriktive Maßnahmen angeordnet, die bisher einmalig und unbeschrieben sind und Gewohnheiten und Bedürfnisse massiv einschränken. Viel diskutiert wird, wie sich diese Maßnahmen auf die Infektionsraten auswirken. Der Effekt auf unsere Psyche wird hingegen weniger thematisiert. Dieses Werk versammelt Einblicke aus der Psychologie und Psychiatrie, wie sich die Pandemie und die einhergehenden Maßnahmen auf unsere Psyche auswirken und wie mit der außergewöhnlichen Situation umgegangen werden kann. Es wird auf die besonders gefährdete Gruppe des medizinischen Personals eingegangen, ebenso auf die Situation pflegender Angehöriger sowie die Auswirkungen auf Kinder. Neben der Darstellung psychologischer Interventionen und Hilfen bei Belastungsreaktionen gibt das Buch Empfehlungen für den Umgang mit Ängsten, Ärger oder Aggressionen in der Isolation, für die Gestaltung von Homeoffice und den Einfluss des Medienkonsums.

Schulvermeidung

Schulvermeidung bei Kindern und Jugendlichen bedeutet in der Regel eine erhebliche Gefährdung der weiteren Entwicklung. Das Buch fasst den aktuellen Forschungsstand zusammen und beschreibt anhand von Leitlinien das diagnostische und therapeutische Vorgehen bei Schulvermeidung.

Wenn es Kindern und Jugendlichen nicht gelingt, regelmäßig die Schule zu besuchen, ist dies ein ernsthaftes Problem, das mit einer deutlichen Entwicklungsgefährdung der Betroffenen einhergeht. Schulvermeidung ist häufig mit emotionalen Störungen und auch expansiven Störungen assoziiert. Gerade bei ausgeprägten Fehlzeiten ist das Chronifizierungsrisiko hoch und daher sind zeitnahe Interventionen notwendig. Der Band gibt einen umfassenden Überblick über den Forschungsstand zu Schulvermeidung. Anhand von Leitlinien zur Diagnostik wird das Vorgehen zur Erhebung störungsrelevanter Informationen mit allen Beteiligten praxisnah beschrieben. Weiterhin werden Leitlinien zu verschiedenen Behandlungsindikationen wie ambulanter, teil- oder vollstationärer Therapie dargestellt. Die Behandlungsleitlinien informieren über das therapeutische Vorgehen bei Schulvermeidung und assoziierten psychischen Symptomen. Materialien für die Praxis erleichtern die Umsetzung der Leitlinien. Ein ausführliches Fallbeispiel veranschaulicht das Vorgehen.

Psychologie unterrichten

Der Band bietet eine erste Bestandsaufnahme der deutschsprachigen Fachdidaktik Psychologie, bezieht die wichtigsten Psychologiedidaktikansätze auf den psychologischen Bildungsbegriff und zeigt die unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten für das beliebte Unterrichtsfach auf.

Autismusbilder

Wie ist das Phänomen »Autismus« zu verstehen? Als definierbares Krankheitsbild, als Störung oder als Normalvariante menschlicher Existenz, als eine Form menschlichen Seins? Vor dem Hintergrund dieses Spannungsfeldes bietet die Publikation einen Überblick über die Geschichte des Autismus und der Autismusforschung. In der Auseinandersetzung mit zahlreichen Autorinnen und Autoren, die sich vom frühen 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart mit dem Thema befasst haben, entsteht ein deutliches Bild davon, wie Autismus beschrieben wurde und wird, und nicht zuletzt, welche Haltungen respektive Menschenbilder hinter dem jeweiligen Zugang zu entdecken sind.

Verhaltenstherapie bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Kinder mit psychischen Störungen können mit Verhaltenstherapie gut behandelt werden. Für eine erfolgreiche Behandlung ist eine sorgfältige diagnostische Abklärung und Therapieplanung Voraussetzung. Dieser Prozess vom Erstkontakt mit Kind und Bezugspersonen bis zur Therapieplanung wird im vorliegenden Band beschrieben. Neben theoretischen Grundlagen der Verhaltenstherapie und dem aktuellen Stand zur Psychotherapieforschung im Kindes- und Jugendalter werden zudem praktische Hinweise zur Erstellung von Therapieanträgen gegeben.

Soziale Angststörung im Kindes- und Jugendalter

Soziale Ängste bringen viele Kinder und Jugendliche in Not, sei es im Rahmen einer Sozialen Angststörung oder als Begleiterscheinung einer anderen psychischen Störung. Betroffene fürchten, sich gegenüber fremden Personen peinlich zu verhalten oder zu blamieren. Auch Situationen, die eigentlich Freude und Anerkennung bereiten, werden vermieden. Häufig bleibt die Soziale Angststörung bei Kindern und Jugendlichen unentdeckt und Betroffene erhalten keine oder zu wenig Hilfe. Dieses Buch bietet Anregungen, vor welchen Hintergründen soziale Ängste entstehen, wie diese diagnostiziert werden können und welche evidenzbasierten Behandlungsbausteine und Programme existieren.

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