top of page

Erziehungswissenschaften

März 2026

Expedition Bildungsgerechtigkeit

Bildungsgerechtigkeit ist der Schlüssel zur Zukunft einer wachsenden Zahl von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Die Sicherung von Bildungsgerechtigkeit stellt demnach eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe dar. Diese Publikation dokumentiert Ergebnisse und Erfahrungen einer Expedition, die an 12 Schulen in Bremen und Bremerhaven Station gemacht hat um der Frage nachzugehen, was Bildungsgerechtigkeit heute bedeutet und wie sie hergestellt wird. Neben einer Schärfung des vielschichtigen Konzepts Bildungsgerechtigkeit wurde auf diese Weise ein wertschätzender Blick geworfen auf Schule und die beteiligten Verantwortlichen, Kinder und Jugendlichen. Sie leisten unter herausfordernden Bedingungen täglich Großartiges; auf diese Weise wirken sie modellhaft und inspirierend für andere.

Die schulische Begleitung im Praxissemester

Die schulische Begleitung im Praxissemester gewinnt im Zuge der Ausweitung universitärer Praxisphasen an Bedeutung. Die vorliegende Studie untersucht handlungsleitende Professionalisierungsverständnisse von Mentorinnen und Mentoren und zeigt, wie diese berufsbiografisch verankert sind.

Lehrbuch Kinder- und Jugendarbeit

Kinder- und Jugendarbeit ist ein vielfältiges, unterschätztes und wissenschaftlich wenig erforschtes Handlungsfeld. Sie ist das einzige Feld Sozialer Arbeit, in dem es in erster Linie um die Interessen und Themen von Kindern und Jugendlichen geht. Das Lehrbuch gibt einen grundlegenden Überblick über Ziele und Aufgaben, Adressat:innen und ihre Themen, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende, Rahmenbedingungen, theoretische, fachliche und rechtliche Grundlagen, Konzepte und Arbeitsformen, die mannigfaltigen Felder der Offenen und Verbandlichen Jugendarbeit, Kooperationen sowie Empirie und Forschung. Die Kapitel laden zum Weiterdenken und Umsetzen ein.

Bildungsungleichheit als Gegenstand der Bildungsforschung

Was weiß die Bildungsforschung über Bildungsungleichheit? Wie kam und kommt sie zu ihrem Wissen? Von wem und für wen wird dieses Wissen erzeugt? Wie kann dieses Wissen zum Abbau von Bildungsungleichheit beitragen?

Die Beiträge antworten aus unterschiedlichen Perspektiven auf diese Fragen und zeigen, in welcher Weise Bildungsungleichheit seit langen Jahren zum Gegenstand der Bildungsforschung gemacht und wie dabei welches Wissen erzeugt wird. Anhand theoretischer, empirischer und historischer Beiträge wird die Vielfalt der methodologischen Ansätze und der mit ihnen gewonnenen Erkenntnisse verdeutlicht.

Dekoloniales Denken in der Lehrer:innenbildung

Wie können Lehrer:innenbildung und Bildung gerechter gestaltet werden? Dieses Buch macht auf die Kontinuität kolonialen Denkens in Lehrer:innenbildung und Unterricht aufmerksam und nimmt gegenüber Machtstrukturen, epistemischen Hegemonien und kulturellen Legitimationen post- oder dekoloniale Perspektiven ein.

Die Kunst der Resonanz

Kennen Sie das Knistern im Klassenzimmer? Wenn Kinder in neue Welten eintauchen und eigene Entdeckungen machen Entdeckungen, die sie im Lernen wirklich weiterbringen? Lehrpersonen des Zyklus 1 denken gemeinsam mit Dozierenden der Pädagogischen Hochschule über genau solche Momente nach. Sie zeigen auf, wie Resonanz entsteht und mit ihr eine wechselseitig sinnstiftende Beziehung zwischen Kind, Lehrperson und Lerninhalt. Dieses Resonanzerleben verweist jenseits der üblichen Parameter auf die Qualität von Unterricht. Die beschriebenen und kunstvoll illustrierten Beispiele laden dazu ein, im eigenen Unterricht gelungene Momente aufzuspüren, sie zu feiern und so den Funken weiterzutragen.

Zwei Jahrzehnte hochschulische Lehrerinnen- und Lehrerbildung

Mit der Gründung der Pädagogischen Hochschulen vor gut zwanzig Jahren wurde die Lehrpersonenbildung neu strukturiert und in die schweizerische Hochschullandschaft integriert. Seit dieser Zeit haben weitreichende Entwicklungen stattgefunden, sowohl in den Institutionen als auch in deren Umfeld. In der vorliegenden Publikation werden bisherige Entwicklungslinien der letzten zwei Jahrzehnte aus verschiedenen Perspektiven nachgezeichnet, aktuelle Herausforderungen skizziert, Entwicklungspotenziale identifiziert und mögliche Zukunftsszenarien für die Lehrpersonenbildung entworfen.

Oberstufenunterricht an Waldorfschulen

Die Oberstufenzeit an Waldorfschulen ist eine der spannendsten und anspruchsvollsten Phasen der Schulzeit. In dieser Monografie werden die Fülle praktischer und theoretischer Fragen des Waldorfschul-Oberstufenunterrichts, seine Inhalte und Methoden im Zusammenhang behandelt. Anhand von Beispielen wird gezeigt, wie auf der Basis der Waldorfpädagogik situativ und strategisch ein sinnstiftender Unterricht stattfinden kann. Die Autorin vertritt die These, dass waldorfpädagogische Bildungsideen und Ideale auch im 21. Jahrhundert eine erfolgreiche und ganzheitliche Bildung ermöglichen können.

Vom Transfer zur Transformation

Wissenschaftler:innen stehen vor der Herausforderung, mit ihrer Forschung die Praxis in der Frühen Bildung zu erreichen. Zugleich sollen Praktiker:innen wissenschaftliches Wissen zur Weiterentwicklung ihrer Arbeit nutzen. Voraussetzung hierfür ist, dass ein intensiver Austausch beider Teilsysteme wechselseitige Lernprozesse anregen und die Tätigkeit des jeweils anderen bereichern kann. Aber wie gelangt wissenschaftliches Wissen in die Praxis und praktisches Wissen in die Wissenschaft? Wie können Transferräume und -gelegenheiten geschaffen werden? Was sind Erfolgsfaktoren und wo liegen Stolpersteine? Zur Beantwortung dieser Fragen versammelt der Band unterschiedliche Ansätze aus Forschung und Praxis.

bottom of page